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Ladakh und Zanskar, zwei alte Königreiche im hohen Norden Indiens, eingebettet zwischen den Gebirgsmassiven des westlichen Himalaya und des Karakorum-Gebirges, begrenzt von China und Pakistan. Eine Hochgebirgswüste, die durch extreme Trockenheit aber auch durch lange, kalte Winter gekennzeichnet ist. Die Lebensbedingungen für die Menschen hier sind extrem hart. Einige der am weitesten entlegenen Dörfer sind im Sommer nur zu Fuß über sehr hohe Pässe zu erreichen.

Die Hälfte des Jahres sind diese durch starken Schneefall und Lawinengefahr nicht passierbar. Der gefrorene Fluss Zanskar (Chadar) eröffnet während der Monate Januar und Februar den Bewohnern von Zanskar die einzige Möglichkeit, während der Wintermonate die Straße nach Leh, der Distrikthaupstadt, zu erreichen. Diesen „Eisigen Weg“ mussten auch der Zahnarzt Maik Wieczorrek und seine Begleiter im Januar diesen Jahres gehen, um im Rahmen eines medizinischen Hilfsprojektes eine Gruppe Amchis (tibetische Naturheiler) in ihrem Heimatort auf 4000m Höhe zu besuchen und Hilfe zu leisten.
Die Initiative „Ladakhpartners“, bestehend aus der Schweizer Krankenschwester Käthi Roth und dem deutschen Zahnarzt Maik Wieczorrek, gibt es seit 2004 und bereist seitdem die Region regelmäßig, jedoch bisher immer in den Sommermonaten. Hervorgehend aus dieser Initiative wurde der Verein „Ladakhpartners- Partnership Local Doctors“ im Februar 2010 in Meiningen gegründet.
Vorträge können bei Maik Wieczorrek unter Telefon: 03693 / 50 37 81 gebucht werden! Spenden für den Verein sind willkommen!